Altes Pfarrhaus wird zum Hingucker

Nachricht Grasdorf, 26. August 2013

Grasdorfer feiern umfassende Sanierung mit einem Gemeindefest am 14. September

Grasdorf. Die ev.-luth. Nikolai Kirchengemeinde Grasdorf freut sich über den Abschluss Renovierungs- und Umbauarbeiten am und im historischen Pfarrhaus. Mit einem Gemeindefest am Samstag, 14. September, soll es wieder eingeweiht werden. Beginn ist um 14 Uhr in der Nikolaikirche mit einem Gottesdienst.

Eine Menge ist passiert und das alte evangelische Pfarrhaus aus dem Jahr 1743 ist kaum wiederzuerkennen. Das Gebäude hat ein neues Dach erhalten, die 70er-Jahre-Fenster wurden gegen neue, dem Gebäude entsprechenden Sprossenfenster ausgetauscht. Auch die Balken haben einen neuen Anstrich erhalten und die Balkeninschriften sind jetzt wieder lesbar.

Damit nicht genug, auch Inneren hat sich einiges getan. Die Gemeinde bekommt wieder Gemein¬deräume; das seit der Abgabe der vorherigen Räume im Küsterhaus existierende Provisorium hat ein Ende. Als optisches Highlight wurden auf Wunsch des Kirchenvorstandes die alten Balken in einer Wand freigelegt und sind nun ein Hingucker für die Gemeinde.

Beim gesamten Bauvor¬haben war es wichtig, alte Stufen und Stolperfallen zu beseitigen und die Gemein¬deräume barrierefrei zu gestalten. Dieses Konzept wurde auch im neuen Sanitärbereich beibehalten. Zukünftig gibt es zwei Toiletten, eine davon ist rollstuhlgerecht eingerichtet. Beide Toiletten sind natürlich auch für Besucher der Autobahnkirche zu nutzen. Hierzu wurde extra ein Weg von der Kirche zum Pfarrhaus neu angelegt und ein separater Eingang geschaffen. Damit ist nun eine wichtige Voraussetzung für die Autobahnkirche erfüllt.

Der Status als Autobahnkirche hat der Gemeinde auch die Möglichkeit eröffnet, Mittel aus dem Dorfer¬neuerungsfond zu erhalten, ohne die die Baumaßnahme nicht möglich gewesen wäre. Die Mittel der kleinen Kirchengemeinde sind sehr begrenzt und die Gesamtfinanzierung hätte die Möglichkeiten bei weitem überstiegen. Der größte Teil der Kosten wurde aus dem Verkaufserlös des ehemaligen Küsterhauses und ein kleiner Teil durch einen Kirchenkreiszuschuss finanziert. Kirchenvorstand und Pfarramt sind dankbar, dass die Finanzierung dieses für die Kirchengemeinde großen Bauvorhabens ermöglicht worden ist. Ein weiterer Meilenstein wird die für die nächsten Jahre angepeilte Renovierung der Nikolaikirche sein.