Vor 350 Jahren starb der berühmte Lieddichter Paul Gerhardt. Er hinterließ 140 Lieder, die bis heute zu den Standards christlicher Liedkunst gehören. Alleine im evangelischen Gesangbuch finden sich 27 seiner Lieder. Darüber hinaus sind die Texte ein Höhepunkt barocker Dichtkunst. Es sei nur erinnert an „O Haupt, voll Blut und Wundern“, „Ich steh an deiner Krippen hier“, „Die güldne Sonne“, „Geh aus mein Herz“, „Nun ruhen alle Wälder“ und „Befiehl du deine Wege“. Gerade dieses Lied soll das Thema der diesjährigen Andacht „Wort und Musik“ am Karfreitag sein.
Es ist schon eine gute Tradition, dass der frühere Pastor der Dreikirchengemeinde Claus-Ulrich Heinke und seine Frau, die Konzertsängerin Heidrun Heinke die Gestaltung übernehmen. Und wieder ist auch Tochter Christiane dabei. Sie ist ebenfalls ausgebildete Sängerin und liebt vor allem die Verbindung von Klassik und Pop.
So werden in der Andacht Paul-Gerhardtlieder in ihrem ursprünglichen Klang zu hören sein. Die Sängerin wird aber auch Melodien im Swing- und Popstil singen.
Pastor Claus-Ulrich Heinke wird über das Leben Gerhardts sprechen und darüber nachdenken, welche Bedeutung die Gedanken des Lieddichters für uns heute im Hinblick auf das Karfreitagsgeschehen bekommen können.