Arbeitssicherheit und Zukunftsfragen waren wichtige Themen bei der jüngsten Sitzung der Kirchenkreissynode

Nachricht Kirchenkreis, 20. April 2026

Kirchenkreis – Die jüngste Sitzung der Kirchenkreissynode des Kirchenkreises Hildesheimer Land-Alfeld stand im Zeichen der Arbeitssicherheit sowie zentraler Zukunftsfragen.

Steffen Ehbrecht von der Evangelischen Fachstelle für Arbeits- und Gesundheitsschutz (EFAS) informierte die Synodalen über die Bedeutung des Arbeitsschutzes für haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende. Ziel sei es, das Bewusstsein für dieses Thema zu stärken und für entsprechende Maßnahmen zu sensibilisieren. Im Mittelpunkt stünden Fürsorgepflicht und Prävention, damit Mitarbeitende langfristig gesund bleiben. Ehbrecht betonte, dass er den Kirchengemeinden in beratender Funktion zur Verfügung stehe.

Über den aktuellen Stand des Beratungsprozesses zur möglichen Einführung eines Kirchenkreispfarramtes berichtete Kirchenkreis- und Steuerungsgruppenmitglied Bernd Rossi. Eine Steuerungsgruppe war Ende vergangenen Jahres eingesetzt worden, um Lösungsansätze für künftige Herausforderungen zu entwickeln, darunter Einsparvorgaben der Landeskirche und die Folgen einer bevorstehenden Ruhestandswelle. Inzwischen wurden die erarbeiteten Ideen in allen Planungsregionen vorgestellt und sollen dort weiter vertieft werden.

Rossi unterstrich die Notwendigkeit, die anstehenden Veränderungen aktiv anzugehen. Mit Blick auf die tiefgreifenden gesellschaftlichen Entwicklungen betonte er, dass zukunftsfähige Antworten erforderlich seien, um den kirchlichen Auftrag weiterhin erfüllen zu können.

Im Rahmen der Sitzung wurde zudem Bernd Meyer (66) aus Holle als Mitglied in den Ausschuss für Gottesdienst und Kirchenmusik nachgewählt.

Außerdem wurde die Ehrenamtskarte Niedersachsen und Bremen vorgestellt. Sie bietet Vergünstigungen in öffentlichen Einrichtungen sowie bei zahlreichen Anbietern. Anspruchsberechtigt sind Personen ab 18 Jahren, die sich seit mindestens zwei Jahren ehrenamtlich engagieren und dabei jährlich mindestens 250 Stunden unentgeltlich tätig sind, etwa in einem Kirchenvorstand. Die Beantragung ist unter anderem über die Kirchengemeinden möglich.