Gottesdienst für Lehrerinnen und Lehrer fand in Alfeld statt

Nachricht Alfeld/Kirchenkreis, 02. September 2026

Mit Licht, Träumen und Rückenwind ins neue Schuljahr

Alfeld/Kirchenkreis - Warmes Licht erfüllt das Kirchenschiff der St. Nicolai-Kirche in Alfeld. Dazu leuchten kleine Lichter – von den Teilnehmenden an ihren Lieblingsorten abgestellt. Brot und Saft stehen am Altar bereit, am Taufbecken können die Besucher:innen ein Wasserkreuz auf ihre Hand zeichnen. Auf der Orgelempore warten Papierflieger darauf, mit eigenen Träumen beschriftet auf die Reise geschickt zu werden.

Es ist ein besonderer Gottesdienst, der Lehrerinnen und Lehrer für das neue Schuljahr stärken möchte. Und es ist ein Gottesdienst, der zugleich nach vorne blickt: auf die Zukunft von Kirche und Schule, auf die Träume junger Menschen und auf zehn Jahre Religionspädagogische Arbeitsgemeinschaft (RPAG).

Organisiert wurde das besondere Gottesdienstformat von Schulpastor Prof. Dr. Matthias Günther, Koordinator der RPAG. Er begrüßte die zahlreichen Lehrer:innen und Gäste. Seit zehn Jahren gestaltet Prof. Dr. Günther gemeinsam mit den Mitgliedern der RPAG die Verbindung von Kirche und Schule aktiv mit – in diesem Jahr mit einem Gottesdienst, der gleich zwei besondere Anlässe miteinander verband: das zehnjährige Bestehen der RPAG und den Auftakt zum neuen Schulwettbewerb „Kirchen(T)räume“.

Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen die Ideen und Visionen von Schüler:innen. In Gruppen können sie ihre Vorstellung davon entwickeln, wie Kirche sein könnte, und diese kreativ gestalten. Auf die besten Beiträge warten Preise. „Kirchen(T)räume“ lädt dazu ein, Kirche nicht nur kennenzulernen, sondern sie selbst zu denken und mitzugestalten.

Auch der Gottesdienst griff diese Idee auf. An vier sogenannten Kraftorten konnten die Teilnehmenden innehalten und Stärkung für ihren Alltag erfahren. Am Altar gab es Brot und Saft. Am Taufbecken konnten sie mit Wasser ein Kreuz auf ihre Hand zeichnen. Superintendent André Dittmann hielt motivierende Bibelworte bereit, die anschließend von der Kanzel laut gelesen werden konnten. Auf der Orgelempore stand die Frage im Mittelpunkt, „wie Träume fliegen lernen“. Die Lehrer:innen schrieben ihre Wünsche und Visionen auf Papierflieger und verliehen ihnen buchstäblich Flügel.

„Kinder brauchen Menschen, die zuhören und auf sie achten. Menschen, die sich engagieren“, sagte Superintendent André Dittmann in seiner Predigt und würdigte damit die Arbeit der Lehrkräfte. Gerade zu Beginn eines neuen Schuljahres brauche es Menschen, die Kindern und Jugendlichen Orientierung, Aufmerksamkeit und Ermutigung geben.

Oberkirchenrätin Dr. Michaela Veit-Engelmann, Leiterin des Referats Schule und Hochschule im Landeskirchenamt, blickte auf die zehnjährige Geschichte der RPAG zurück. Zehn Jahre seien ein Beleg dafür, dass Kirche und Schule eine diskussionsfreudige Partnerschaft eingegangen seien. Den Wettbewerb „Kirchen(T)räume“ bezeichnete sie als eine schöne Einladung an Schüler:innen, das Träumen auf ein anderes Niveau zu heben. Sie sei gespannt auf die Ergebnisse und wünsche dem Wettbewerb einen fulminanten Start. Den Lehrkräften wünschte sie für das neue Schuljahr Freude und viele inspirierende Begegnungen.

Einen besonderen Dank richteten Oberkirchenrätin Dr. Veit-Engelmann und Superintendent Dittmann an die Mitglieder der RPAG – und insbesondere an deren Koordinator, Prof. Dr. Günther. Sein langjähriges Engagement, seine Ideen und seine organisatorische Arbeit haben den Gottesdienst ebenso geprägt wie die Vorbereitung des Schüler:innenwettbewerbs „Kirchen(T)räume“.

Kirchenkreispopkantorin Hanna Jursch, begeisterte die Teilnehmenden mit motivierenden Songs am Flügel. Ein anschließender kleiner Imbiss ermöglichte, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam auf das neue Schuljahr zu blicken.

Mehr Infos und Anmeldung zum Wettbewerb Kirchen(T)räume unter diesem Link.