Gemeinsam mit den Kirchenvorständen habe sie in den vergangenen Jahren vieles ausprobiert, manches verändert und an anderer Stelle auch festgestellt: „Das funktioniert so nicht mehr.“ Denn die Gesellschaft verändere sich – und damit auch die Kirche, so Montowski. Dennoch gebe es immer wieder „Oasen der Begegnung mit Gott“.
Als Beispiele nannte sie ein Tauffest am Borbach, die Astrid-Lindgren-Gottesdienste und verschiedene Aktionen in den Dörfern, bei denen die Kirche nach wie vor gerne eingebunden werde. Häufig seien es Ehrenamtliche, die eigenständig ganze Gottesdienstformate auf die Beine stellten. Gerade in politisch bewegten Zeiten brauche Kirche deshalb Mut und Haltung, betonte die Pastorin.
Superintendent André Dittmann, der die Einführung vornahm, würdigte Montowskis Arbeit in den Kirchengemeinden. Er erlebe sie als einen Menschen, der sich in der Beziehung zu Gott getragen fühle und im Glauben Orientierung finde. Zugleich erkenne und spüre sie Gottes Begleitung auch in den Brüchigkeiten des Lebens und sehe und feiere in den starken und großen Momenten Gottes Kraft zum Guten.
Auf den unterhaltsamen und zugleich bewegenden Gottesdienst folgten zahlreiche Grußworte. Zu den Gratulanten gehörten unter anderem Prädikant und Kirchenvorstandsmitglied Mathias Klein, Kirchenvorstandsmitglied Achim Lindenberg, Vertreterinnen des Kirchenchors, Bürgermeister und Ortsbürgermeister:innen sowie die Freiwillige Feuerwehr und Vereinsvertreter:innen. Auch die Pastorenkolleg:innen Alexandra Pook und Tetje Limmer meldeten sich zu Wort. Pastor Limmer brachte die Stimmung schließlich kurz und herzlich auf den Punkt: „Ich bin froh, dass du da bist.“
Für die musikalische Begleitung sorgten das Bläsercorps Hackenstedt unter der Leitung von Moritz von Biedersee und Hans-Henning Bleckmann am Keyboard sowie ein eigens zusammengestellter Projektchor. Der sorgte mit augenzwinkernden Zeilen wie „Wir helfen dir, auch wenn Superintendentur oder Kirchenvorstand dich plagen“ für Lacher bei den Gästen – und auch bei Superintendent Dittmann.