Superintendentin Franziska Albrecht führt Regionaldiakonin Ute Hoffmann am 26. September ins Amt ein

Nachricht Coppenbrügge, 22. September 2026

"Mir ist es wichtig, dass Kirche dort erlebbar wird, wo Menschen ihren Alltag verbringen"

Coppenbrügge - Wenn Ute Hoffmann über ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen spricht, kommt sie ins Schwärmen: „Ich liebe es, wenn ich Kinder für Kirche und Glauben begeistern kann“, sagt die 47-Jährige. Das passt gut, denn der Arbeitsschwerpunkt ihrer neuen, halben Stelle als Regionaldiakonin der drei Kirchengemeinden um den Ith wird künftig bei Angeboten für Kinder und Familien liegen. Am Samstag, 26. September, um 14 Uhr wird sie von Superintendentin Franziska Albrecht in einem Familiengottesdienst in St. Nicolai-Coppenbrügge in den Dienst eingeführt.

Bislang war Hoffmann ebenfalls mit halber Stelle als Regionaldiakonin in Springe am Deister unterwegs. Doch die Pendelstrecken erwiesen sich als zu lang, seitdem sie 2023 mit ihrem Mann Ralf, der ebenfalls als Diakon und Krankenhausseelsorger am Sanaklinikum in Hameln arbeitet und Tochter Marie nach Lauenstein zog.

Durch ihr ehrenamtliches Engagement im Kindergottesdienst in Salzhemmendorf entwickelten sich Kontakte zu den Pastoren der Kirchenregion am Ith und Superintendentin Albrecht. Gemeinsam mit den Kolleg:innen am Ith und ehrenamtlich Mitarbeitenden arbeitet sie an Ideen für Kinder und Familien, die sie künftig gemeinsam umsetzen möchten. Neben diesen Angeboten, schwerpunktmäßig an den Standorten Bisperode und Coppenbrügge, wird Regionaldiakonin Hoffmann voraussichtlich im Rahmen einer Nebentätigkeit an der Grundschule am Ith das Fach „Christliche Religion“ unterrichten.

„Ich freue mich sehr Ute Hoffmann als neue Regionaldiakonin in der Kirchenregion Ith begrüßen zu dürfen. Mit ihrer großen Erfahrung, ihrer fachlichen Kompetenz und vor allem ihrer herzlichen und zugewandten Art bringt sie vieles mit, was Familien, Kinder und unsere Kirchengemeinden brauchen“, freut sich Superintendentin Franziska Albrecht.

Für ihre Arbeit kann Hoffmann auf langjährige ehren- und hauptamtliche Erfahrungen zurückblicken: So hat sie weitere Aus-, Fort- und Weiterbildungen als Diakonin, Erzieherin, Religionspädagogin und Prädikantin absolviert. Außerdem ist sie Trainerin gegen Gewalt und Rassismus, Trainerin für Abenteuer- und Erlebnispädagogik und Beraterin für Interkulturelle Kompetenz.

Ihr Lebensweg führte sie von Gießen, wo sie geboren und aufgewachsen ist, über die Ausbildung in Kassel und das Ruhrgebiet, den Niederrhein und Hannover nach Springe und schließlich nach Lauenstein. „Manche Wege führen zu Zielen, von denen wir gar nicht wussten, dass wir sie hatten. Gut zu wissen, dass Gott uns dabei begleitet, führt und stärkt“, sagt sie rückblickend.

Ob in der Minikirche, bei Kindergottesdiensten, im Familiengottesdienst, bei Kirche Kunterbunt, bei Freizeiten oder mit ganz neuen Ideen: „Ich finde es schön zu sehen, wenn die kindliche Begeisterung für Kirche und Glaube ganz selbstverständlich da ist“, so die Regionaldiakonin. Dabei wolle sie Kirche nicht nur in den klassischen Kirchengebäuden erfahren lassen: „Mir ist es wichtig, dass Kirche dort erlebbar wird, wo Menschen ihren Alltag verbringen – und dass wir gemeinsam entdecken, wie Gott mitten in unserem Leben wirkt.“ Mit den Menschen vor Ort wolle sie schauen, was bereits da ist, was Familien brauchen und was neu entstehen kann. Dabei freue sie sich auf gemeinsame Wegstrecken, Begegnungen, Erfahrungen, Wege und Umwege und die Gewissheit, Gott geht mit.