Bürgerfrühstück und Stadtfest-Gottesdienst: „Miteinander in Alfeld – Kraft, Liebe und Besonnenheit“

Nachricht Alfeld, 21. September 2026

Alfeld - Ein gemeinsames Frühstück, Musik und ein Gottesdienst haben am Sonntagvormittag rund 60 Menschen beim Stadtfest in Alfeld zusammengebracht. Erstmals luden die St.-Nicolai-Kirchengemeinde, Forum Alfeld Aktiv e. V. und die Haifischbar zu einem offenen Bürgerfrühstück mit anschließendem Stadtfestgottesdienst ein.
Wegen des Wetters wurde die Veranstaltung kurzfristig vom Platz zwischen Rathaus und Kirche in die St.-Nicolai-Kirche verlegt. Ab 9.30 Uhr entstand dort an langen Tischen ein gemeinsames Frühstück: Die Gäste brachten Brot, Käse, Aufstriche, Marmelade, Obst und weitere Leckereien mit. Bei Kaffee und Gesprächen begegneten sich Menschen unterschiedlichen Alters – vertraute Nachbarinnen und Nachbarn ebenso wie Menschen, die sich an diesem Morgen erstmals näher kennenlernten.
Um 10.30 Uhr begann der Gottesdienst unter dem Motto „Miteinander in Alfeld – Kraft, Liebe und Besonnenheit“. Superintendent André Dittmann griff in seiner Ansprache ein Wort aus dem zweiten Timotheusbrief auf: Gott schenke „Kraft, Liebe und Besonnenheit“.
Dittmann verband diese drei Begriffe mit dem Leben in der Stadt: Kraft zeige sich im Einsatz vieler Menschen, Liebe darin, einander wahrzunehmen und Platz zu machen. Besonnenheit bedeute, gerade bei Schwierigkeiten zuzuhören und gemeinsam nach guten Wegen zu suchen. „Wir müssen nicht alle gleich sein, um zusammenzugehören“, so ein zentraler Gedanke der Ansprache. Ebenso wurde für die vielen Engagierten in Vereinen, Initiativen, Kirchengemeinden, Feuerwehr, Rettungsdiensten, Schulen, Geschäften und Einrichtungen gebetet, die Stadt Alfeld zu einem lebenswerten Ort machen.
Eine Band rund um Popkantorin Hanna Jursch (Gesang) gestaltete den Gottesdienst musikalisch. Neben gemeinsamen Liedern erklang unter anderem „Get Here“ von Brenda Russell. Der Song wurde als musikalisches Bild für Wege, Entfernungen und die Sehnsucht verstanden, einander näherzukommen.
„Das war stimmig so. Im nächsten Jahr gerne wieder. Bei besserem Wetter dann wirklich gerne draußen!“, sagte Angelika Anders aus dem Kirchenvorstand.